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Häkeln
mit Perlen
von Christiane
Häkeln mit Perlen ist eine Sache, die mir persönlich großen Spaß macht.
Vielleicht finden sich mit einer Anleitung ja auch weitere Liebhaber für
diese recht simple Technik.
Man braucht dazu folgende Materialien:
eine Häkelnadel, Draht und Perlen.
Dem Gestalter ist natürlich freigestellt, welche Art von Draht und
Perlen er für sein "Kunstwerk" verwenden will. Durch den Boom, den
das
Perlenhobby in den letzten Monaten ausgelöst hat, gibt es überall in den
Bastelläden oder auch Baumärkten schöne verschiedene Materialien dafür.
Ich benutze meist Silber-, Gold- oder Kupferdraht .... aber es gibt
Draht ja auch heute bereits in schönen Rot-Grün und Blautönen überall zu
kaufen. Mein Draht hat eine Stärke von 0,5 mm meine Häkelnadel eine
Stärke von 1 mm. Das ist eine sehr feine Stärke, die ich aber deshalb
gerne nehme, da das Gehäkelte dadurch sehr filigran wirkt und auch sehr
stabil dabei bleibt.
Beim Häkeln wie folgt vorgehen:
Die ausgesuchten Perlen, die verwenden werden möchten, werden auf den
Draht ( also direkt auf die Rolle) gefädelt ...Sind genügend Meter Draht
mit Perlen bestückt, zieht man die Perlen so weit nach hinten, dass man
mindestens 15 cm freien Draht ohne Perlen hat. Für das Stück das man
fertigen möchte erst eine Reihe Luftmaschen mit Draht häkeln, ohne
Perlen miteinzubringen, dann im weiteren Verlauf des Häkelns die
aufgenommenen Perlen in bestimmten oder unregelmäßigen Abständen mit in
die Maschen einhäkeln.
Armband / Halskette/ Ohrringe
Das Armband etwa 5,5 cm breit mit einer Reihe Luftmaschen beginnen
ab der 2. Reihe aufgefädelte Rocailles ( Saatperlen) oder Mixperls ( das bleibt
jedem
überlassen) in regelmäßigen oder ungleichen Abständen einbringen. So
lange einen Streifen häkeln, bis er um das Handgelenk oder den Hals
(auch hier sind ja verschiedene Längen gewünscht, mal eng anliegend, bis
etwas mehr hängend) nach der gewünschten Länge das Häkeln beenden und
den 5,5 cm breiten Drahtperlenstreifen zu einer "Rolle" zusammennähen.
Etwa 10 cm Draht doppelt nehmen und das obere und untere Ende rundherum
"einreihen und mit dem Draht "verschließen".... die Rolle läuft
so an
beiden Enden spitz zu. Aus den überstehenden Drahtstreifen wird nun ein
Verschluss gefertigt. Draht nochmals durch die Spitze der Rolle stecken
und so 4 Schlingen erhalten, aus der auf der einen Seite eine Öse auf
der anderen Seite mit Zugabe einer größeren Perle der Verschluss
entsteht.
Die Kette wird ebenfalls so gearbeitet.
Die Maßangaben können für beide Stücke natürlich ebenfalls variieren.
Die Ohrringe habe ich 1,6 cm breit gemacht und genau so gearbeitet wie
Kette und Armband. Nachdem ich die kleine Ohrringrolle fertig hatte, habe
ich durch beide überstehenden Drahtenden eine größere Perle gesteckt und
an den Drahtenden dann eine Ohrringöse befestigt.
Diese Technik sieht fertig fast wie die Wickelketten, die man kennt, aus
nur etwas feiner und filigraner durch das Spiel mit Draht und Perlen.
Leider habe ich davon kein Bild zur Verfügung, jedes mal wenn ich ein
solches
Set fertiggestellt habe, will es garantiert irgendwer sofort haben. Das
nächste werd ich dann aber mal per Foto zeigen. :-)
Übrigens ........
auf diese Weise habe ich auch Serviettenringe gehäkelt ... sie sind
etwas stabiler wie die offene Variante, die es schon zu sehen gab.
ebenso funktioniert das Umhäkeln verschiedener Gläser, ( als Windlicht)
die dann einen schönen Lichteffekt erzielen. Allerdings bleibt hier der
gewünschte Häkelstreifen ( man braucht die Breite des Glases und etwa 1
cm mehr ) OFFEN. Nach dem Häkeln, das Drahtperlengeflecht um das Glas
legen und vernähen. Dabei einen kleinen Rand oben und unten überstehen
lassen, der dann um den Glasrand und Glasboden gelegt wird. So
verrutscht das "Schmuckstück" nicht. Es sind aber auch
"Windlichtbehänge" möglich:
einen Streifen von etwa 4,5 cm Breite häkeln, soweit, dass er um das
ausgesuchte Glasobjekt passt. zu einem Kreis vernähen und am Ende wieder
etwa 30 Luftmaschen häkeln. Dann wieder Perlen in diesen kleinen
"Schwanz" miteinbringen und höchstens 3 Reihen zur Luftmaschenkette
dazu
häkeln. Dieser hängt dann nachdem man den "Behang" um das obere
Glasende
legt leicht herunter und kann in eine weiche schlangenförmige Linie
gebogen werden.
Zur Tischdeko ist das recht hübsch auch für die Glasstile von
Weingläsern, kleine gehäkelte Ringe zu fertigen.
Die Idee der Tischdeko wiederholt sich so leicht und verspielt. Wer will
kann die verwendeten Perlen auch noch als "Streuartikel" auf dem
Tischtuch verteilen. Sieht sehr romantisch aus und ist sicher eine
gelungene Variante für ein Candlelight -Dinner.
Hier ein Beispiel dieses Windlichtes

Ich wünsche allen Perlenmädels viel Spaß und weiter hin so viel
Kreativität
Gut Perl :-))
Liebe Grüße Christiane
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